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EU-Jahr der Chancengleichheit: 2007

Europäische Union - 22.03.2007 - von Hanne Schweitzer

13,6 Mio. Euro kostet den Steuerzahler die Idee der EU-Kommission, das Jahr 2007 zum „Europäischen Jahr der Chancengleichheit für alle“ zu deklarieren. Mit diesem Betrag soll sichergestellt werden, dass die Antidiskriminierungsbestimmungen in allen EU-Staaten angewandt und durchgesetzt werden.

Der EU-Kommissar für Beschäftigung, Soziales und Chancengleichheit, Vladimír Spidla, formulierte es so: „Europa muss sich um eine echte Gleichbehandlung im täglichen Leben bemühen.“

Damit das auch in D passiert, erhält das Bundesfamilienministerium zur Finanzierung besonderer Gleichbehandlungs-Aktivitäten aus dem 13,6 Mio. EU-Topf einen Anteil. Damit soll sie Aktivitäten
unterstützen, die sich speziell im Jahr der Gleichbehandlung um Gleichhandlung bemühen. Je nachdem werden diese dann entweder zu mehr als zur Hälfte der Gesamtkosten oder zu einem geringeren Anteil cofinanziert.

Förderliebling, das stellt sich schon beim flüchtigen Blick auf die ausgewählten um Gleichbehandlung bemühten Projekte heraus, absoluter Förderliebling sind Konferenzen, Seminare, Tagungen.

Bei den 23 zuerst von der Bundesregierung und anschließend von der EU genehmigten Aktivitäten zur Gestaltung des Europäischen Jahres der Chancengleichheit in D
handelt es sich um:

  • acht Konferenzen
  • zwei Tagungen
  • ein Seminar
  • die Gründung eines Bundesverbands
  • zwei Kampagnen
  • zwei Projekte
    [/*]einen Dokumentarfilm
  • zwei Materialkoffer
  • eine Studie
  • einen Preis
  • einen Wettbewerb

    Gleichbehandlung ick hör dir trappsen!