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Hetze gegen AGG in der Zeitung Welt

24.06.2006 - von Lutz Frühbrodt + Hanne Schweitzer

Lutz Frühbrodt hat gewisse Stürmerqualitäten. Allerdings weniger auf dem Fußballfeld, als vielmehr, was seine Schreibe anbelangt. So ließ er sich kurz vor Verabschiedung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes in der "Welt" wie folgt aus:

"Das Leben der Unterdrückten dieses Landes soll sich nach dem Willen der Gleichmacher (so) fundamental zum Guten wenden. ... Das wird Folgen für unser Arbeitsleben haben, aber gerade auch für diejenigen, die Arbeit wieder erleben wollen.
Beispiel: Bewerbung. Erfolgversprechende Anschreiben könnten sich bald so lesen: "Sehr geehrte Herren und vor allem Damen! Ich bin eine hinduistische Lesbe aus Ost-Anatolien, die für die Weltrevolution eintritt. Ich bin zwar schon 63 Jahre alt, aber komme in meinem Rollstuhl immer noch sehr flott daher. Genauso dynamisch werde ich die ausgeschriebene Position ausfüllen."

Sowas muss man doch nicht auch noch kommentieren, oder? Vielleicht an Herrn Frühbrodt der Hinweis: Noch gilt für das Ende des Arbeitslebens hierzulande ein Alter von 65 Jahren. Demnächst von 67. Weiß er das nicht, oder warum sonst nennt er in seinem "Beispiel" ein Alter von 63 Jahren?

Link: http://www.welt.de/data/2006/06/24/930598.html?prx=1
Quelle: Mail ans Büro gegen Altersdiskriminierung